Protestierend Rad fahren gegen die Missachtung der polnischen Verfassung und der Menschenrechte…

Protest gegen die Missachtung der polnischen Verfassung und der Menschenrechte – durch halb Europa ist er geradelt…

Vielleicht kann man sich auch durch Gesehenwerden Gehör verschaffen!

Für-die-Demokratie-in-Polen

Für-die-Demokratie-in-Polen

 

Protest gegen Missachtung der Menschenrechte

Protest gegen Missachtung der Menschenrechte

Protest

Protest


Es hat mir die Stimme verschlagen…

Ja, ich weiß, eigentlich verschlägt es einem die Sprache – aber bei mir ist es die Stimme. Ich weiß ja, was ich sagen wollen würde, zum Beispiel: Danke für die Zeit, die ich mit euch hatte.

Seit Ende November bin ich heiser. Mal mehr, mal weniger. Gerade wieder sehr. Gestern Diagnose HNO: Stimmbänder – es hat mir die Sprache verschlagen.  Der Tod von Freunden hat sich auf der Stimme niedergeschlagen.

Also hier meine egoistische Bitte: Passt auf euch auf!


Schwarzer Tag

Der, der mir heute zu allererst „Guten Morgen“ sagte, stirbt. Vielleicht jetzt, vielleicht in ein paar Stunden.

Die Worte „Leb wohl“, die lern ich jetzt erst kennen.


Die jüdischen und die muslimischen Gläubigen sind gleich

Die jüdischen und die muslimischen Gläubigen sind gleich – sie essen kein Schweinfleisch. Das hat Z. heute beim Besuch des Jüdischen Museums festgestellt und es in ihrem Heft notiert.

Und sie hat an einer Wand des Museums einen Brief hinterlassen, in dem sie geschrieben hat, dass es völlig egal ist, ob einer ein Jude, ein Moslem oder ein Christ ist, Hauptsache ist, dass er gut zu anderen Menschen ist und sie respektiert. Ich hoffe, ich habe das richtig wiedergegeben. Die Atheisten hat Z. zwar vergessen, das war aber eben nur Vergesslichkeit.

Modelliere ich mir die Gesellschaft, wie ich sie mir wünsche? Geborgenheit für alle. Es fehlt mir an Harmonie. Die Sonne streichelt das zarte Frühjahrsgrün.

Ich muss auch das schreiben: Im Prenzlauer Berg werden zwei Kippa-Träger angegriffen. Es ist wieder gefährlich, in Deutschland ein Jude zu sein.


Einladung – Lesung und Diskussion mit dem türkischen Autor Aziz Tunç

Im Rahmen der Ausstellung „Unter Druck – Journalisten im Visier. Das Beispiel Türkei“ liest der türkische Journalist und Schriftsteller Aziz Tunç am kommenden Donnerstag, dem 19. April 2018, um 18 Uhr in der ver.di-MedienGalerie, Dudenstr. 10, in Berlin-Kreuzberg aus seinem Buch „Töte Du mich. Maras 1978“ und einen Text zur aktuellen  Situation in der Türkei.

Moderiert werden Lesung und  Diskussion von Gerd Bedzent (Autor und Journalist), einleitende Worte spricht die Berliner DJU-Vorsitzende Renate Gensch.

1978 fand in der südanatolischen Stadt Maras ein Massaker türkischer rechter Paramilitärs an Angehörigen der religiösen Minderheit der Aleviten statt: das Pogrom von Maraş, auch Kahramanmaraş-Massaker genannt.

Aziz Tunç – selbst Überlebender des Massakers – hat in seinem Buch „Töte Du mich“ detailliert die Ermordung von 99 Personen nachrecherchiert. Er hat zum Massaker zwei Bücher geschrieben. Das erste erschien mit dem Titel „Die Hintergründe des Angriffs auf Maras“. Kurz daruf wurde er inhaftiert und saß zwei Jahre im Gefängnis. Danach schrieb er das Buch „Töte Du mich. Maras 1978“, aus dem er am Donnerstag liest.

Aziz Tunç wird auch einen neueren Text vorstellen, in dem er die Politik der Erdogan-Regierung und ihre Verstrickung mit der nationalistischen und religiösen Rechten schildert. Großmachtchauvinismus gepaart mit Islamismus, das sind einige Hintergründe der neuen türkischen Politik Erdogans.

Wir werden Gelegenheit haben, mit dem Autor und miteinander darüber zu diskutieren.

Aziz Tunç (61) lebt inzwischen in Hanau bei Frankfurt. Er ist seit Herbst 2017 als politischer Flüchtling anerkannt.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit den beiden Berlin-Brandenburger ver.di-Organisation Verband der Schriftsteller (VS) und der Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) statt.

Die dju-Ausstellung in der MedienGalerie zeigt ein bewegtes Bild der Situation in der Türkei  – auch auf die Auswirkungen hier in Deutschland. Sie gibt den Inhaftierten ein Gesicht, zeigt Karikaturen zur aktuellen Situation sowie einen kleinen historischen Rückblick auf die Verhältnisse in der Türkei, wo die Verfolgung von Journalisten leider kein neues Thema ist. In der Ausstellung werden beeindruckte Fotos Betroffener, von Übergriffen in der Türkei und auch hier in Deutschland auf Journalisten, von Protestaktionen für die Pressefreiheit und die Freilassung der Inhaftierten, gezeigt.

Die Ausstellung ist montags und freitags von 14 bis 16 Uhr, dienstags von 17 bis 19 Uhr und donnerstags von 14 bis 18 Uhr in der MedienGalerie Dudenstr. 10, 10965 Berlin nahe dem U-Bahnhof Platz der Luftbrücke geöffnet.

 


Zeit, alle Zeit der Welt

Heute wiederentdeckt: Mir kann gar keine Zeit fehlen.

Zeit ist immer da.

Und das ist gut so.

Denn wenn es nötig ist, habe ich alle Zeit der Welt.

Danke R. für die Erinnerung daran und unser gutes Gespräch.

Die Zeit, die ich mit Z. in Prozent- und Zinsrechnung gesteckt habe,

hat sie heute zurückbekommen.

Eine 1 in Mathe.


Heute ohne Verabredung getroffen: Hornisse

Hornisse

Hornisse

 

Was einen, wenn man jung ist, als eine Mücke umschwirrte, das wird im Alter zu einer Hornisse. Das sagte Wilhelm Raabe.

Was einen sonst noch so im Alter umschwirrt, kann unangenehmer sein, als so ein hübsches Tierchen. Es ist übrigens eine Königin :-).


B. Brecht – Sein Text zum Tag

„Die Schriftsteller können nicht so schnell schreiben, wie die Regierungen Kriege machen; denn das Schreiben verlangt Denkarbeit.“

Brechts-Grab auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof Berlin

Brechts Grab auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof Berlin, 13.4.2018


Paraskevedekatriaphobie

Paraskevedekatriaphobie ist noch schlimmer als Triskaidekaphobie. Beides gilt als gut behandelbar. Nur nicht heute :-).


Rausgehen!

Je häufiger Du aus Dir herauskommst und auf andere Menschen zugehst, desto öfter kommst Du nach Hause zu Dir.