Wo Geschichte wohnt und Geschichten lebendig werden können

Unser heutiger Spaziergang fand im Regen statt und er dauerte mehr als 3 Stunden. Warum um „Gottes Willen“ geht man 3 Stunden im Regen spazieren? Wenn es spannend ist, ist der Regen Nebensache. Menschen sind auch immer Kinder, lebenslänglich – die einen mehr, die anderen weniger.

Wir hatten einen großen Erzähler bei uns, der voranschritt und erzählte, berichte und sogar sang und uns den Regen vergessen ließ – meistens jedenfalls.

Wir begegneten Toten, solchen, deren Wirken lebendig ist, anderen deren Leben unser Erzähler lebendig werden ließ und solchen, an deren Leben nur Grabsteine erinnerte. Wir begegneten der Deutschen Geschichte und der Berliner Geschichte.

 

Gedenke


„Gedenke Ewiger was uns geschehen. Gewidmet dem Gedächtnis unserer ermordeten Brüder und Schwestern 1933 – 1945 und den Lebenden die das Vermächtnis der Toten erfüllen sollen.“
– Die Jüdische Gemeinde zu Berlin

 

Nein, ich erzähle jetzt nicht, welche Gräber wir besucht und was wir erfahren haben. Der Ort des Spazierganges steht ja offen. Und auch, wenn natürlich nicht jeder Besucher auf einen so kundigen Begleiter wie wir zählen kann, vieles ist aufgeschrieben und somit erreichbar.

Aber etwas Schönes will ich noch weitergeben, jetzt gleich und nach nah und fern – auf der Grabsäule für Louis und Helene Lewandowski steht: Liebe macht das Lied unsterblich.

 

Ich empfehle einen Besuch des

Jüdischen Friedhofs Berlin-Weißensee

 


Ausland – ein Ausschnitt aus der Wirklichkeit

Ausland

Ausland

 


Lieblinge

Lieblinge

Lieblinge


Gesprächskultur

Zwei Menschen,

vier Augen,

zwei Kerzen,

Kaffee und Tee,

Cola und Saft,

zwei Muttersprachen,

kein Vaterland.

Zwei Geschlechter,

viele Träume.

Zwei Meinungen,

aber der letzte Keks wird geteilt

und die Katze schläft friedlich.


Das Leben ist eine Collage

Mitten in der Nacht, also kurz vor Sieben, erreicht mich eine Nachricht über WhatsAPP:

Ja, bin ich. Guten Morgen. 

Das ist eine Antwort auf meine am Abend gestellte Frage: Bist Du da?

Der Vorteil so eines kleinen Messenger-Programms liegt auf meiner noch müden Hand: Man kann jederzeit antworten, muss aber nicht.

Mein Beschluss aufzustehen, ist der Notwendigkeit des Broterwerbs untergeordnet und kein Ergebnis purer Lust: Draußen ist es kalt und ungemütlich und drinnen gäbe es ein warmes Bett und die Möglichkeit, Hörbuch hörend dahinzudämmern und vielleicht sogar noch einmal einzuschlafen. Aber nichts da, aufstehen und rausgucken, auch, weil die Freundin behauptet hat, es sei weiß draußen, glitzernd. Da glitzert nichts, es ist ohnhin dunkel. Die Lichter der Alten Mälzerei unterbrechen das Schwarzgrau zwar wohltuend, aber zum Spaziergang lädt da nichts ein.

Es fährt ein Lastwagen vorbei, an dessen Seitenwand Möbel aufgezeichnet sind und darüber steht: Das Leben ist eine Collage

Stimmt, denke ich, schon ein einziger Tag ist eine.

Also dieser zum Beispiel.

Meines Tagescollage setzt sich fort mit der E-Mail einer Anwältin fort, die Unterlagen zugesendet haben möchte, damit jemand, dem ich im Krieg mit Ämtern und Versicherungen ein wenig zu helfen versuche, zu seinem Recht kommt. Ob man per Gericht zu seinem Recht kommt, ist von so vielen Faktoren abhängig, dass es am Ende beinahe auf eine Lotterie herausläuft. Je größer der Gegner, desto kleiner die Gewinnchance. Herr Meyer gegen die Rentenversicherung, Herr Meyer gegen das Land Berlin, Herr Meyer gegen den Versicherungsriesen XYZ.  Gewiss ist nur, dass wer Recht hat, noch lange nicht Recht bekommen muss. Und überhaupt: Bis so ein Verfahren an dem Punkt ist, an dem Herr Meyer klagen kann, haben die meisten Menschen schon aufgegeben. Denn auch eine Rechtsschutzversicherung übernimmt in der Regel die Kosten erst ab dem Klageverfahren – im Widerspruchsverfahren ist der der Widersprechende – bei der Steuer der Einsprechende – auf seine eigene Kraft angewiesen – oder er hat das nötige Geld, um die Arbeit zu delegieren. Oder Freunde oder Verwandte, die den Kampf  für ihn führen. Aber selbst dann muss der Betroffene den damit verbundenen Ärger und Frust aushalten können. Es gibt im Internet ein Forum, das heißt „Krank ohne Rente“. Wer wissen will, wie ungerecht und für die Betroffenen lebensgefährdend es in Deutschland zugeht, der sollte dort einmal lesen.

1. Arbeit / 2. Arbeit  / 3. Arbeit

 Ich muss eine Anstrengung unternehmen. Es geht darum, etwas zu tun, das mir sehr schwer fällt. Was ich tun muss, tut weder weh, noch würde mir das Nicht(s)tun erhebliche Nachteile bringen. Es ist nur eben schwierig. Und es kostet Zeit. Aber ich erwarte ja von anderen auch, dass sie sich anstrengen. Den Maßstab, mit dem ich das Verhalten anderer Menschen messe, gilt zu allererst für mich selber. Punkt: Ich werde mich anstrengen. (Notiz – Maßstäbe sind verschieden, Lerntypen sind verschieden, Menschen gleichen sich, sind aber vor allem immer jeder ein Anderer.)

4. Arbeit /5. Arbeit /6. Arbeit.

Mir begegnet Eugen Gomringer. Ein Dichter, dessen Namen ich bisher nicht kannte.

Er begenet mir in Form eines Gedichts. Das Gedicht besteht aus vier Worten.

Avenidas,
Flores,
Mujeres,
un Admirador.
 Übersetzt, erfahre ich, heißt das:  Alleen, Blumen, Frauen,  ein Bewunderer.
Und jetzt bitte ich jeden Leser (der das Gedicht nicht kennt), sich eine Meinung zu bilden.
Avenidas,
Flores,
Mujeres,
un Admirador.
Alleen, Blumen, Frauen,  ein Bewunderer.
 
Mir gefällt das!
 
Eine andere Übersetzung übersetzt so:

Alleen

Alleen
Alleen und Blumen

Blumen
Blumen und Frauen

Alleen
Alleen und Frauen

Alleen und Blumen und Frauen und
ein Bewunderer

Es erinnert mich an Brechts  „Der Rauch“.

Berthold Brecht

DER RAUCH

Das kleine Haus unter Bäumen am See

Vom Dach steigt Rauch

Fehlte er

Wie trostlos dann wären

Haus, Bäume und See.

Für mich macht der Bewunderer die Szene schön.

Für andere offensichtlich nicht. Das Gedicht wohnt an einer Hauswand und soll da weg. Es sei frauenfeindlich, heißt es. Klick

Und dann stoße ich noch auf einen Artikel in der Berliner Zeitung, den ich sehr empfehle – Es ist etwas faul im Staate D., das ist mein Kommentar dazu.

Wer nicht miteinander redet, wird irgendwann aufeinander schießen.

Diskussionskultur an Unis: Die neue Intoleranz

Arbeit 7 /Arbeit 8 / Arbeit 9

Im Bad geht das Radio an, ich hänge die Wäsche auf. Ferdinand soll geschossen werden. Wer ist Ferdinand? Ferdinand ist ein weißer Elch in Schweden, der kürzlich unangenehm aufgefallen ist, weil er eine Frau mit zwei Hunden erschreckt hat. Letztlich ist nichts passiert, aber Ferdinand ist zum Abschuss freigegeben. Im Internet formiert sich die Rettungsgemeinde, natürlich gibt es bereits eine Online-Petition.

Rettet Ferdinand, schließlich ist der auch für den Tourismus wichtig!

Es klingelt. Die beiden Paketboten, die mir ein Amazonpaket bringen, sprechen kein Deutsch. Auf meine Frage, ob sie mich von unten gehört haben, antwortet der eine: Ich wünsche Sie ein sonniges Leben. Da kann ich mich nur bedanken.

S. ruft an, hat einen Telefonmarathon hinter sich, wollte einen Termin für uns vereinbaren – sinnlos, es gibt gar keinen wirklichen Ansprechpartner in dieser Behörde. Warteschleifenmarathon beim Versuch, in der empfohlenen Ersatzbehörde einen Termin zu machen. Es gibt eine Online-Variante zur Terminvereinbarung. Ich übernehme das, sage ich. Da weiß ich noch nicht, worauf ich mich einlasse.

Termine

Termine

Es gibt bis Februar keinen einzigen Termin. Nach Februar gibt es auch keine Termine, weil der Terminkalender nicht weiter geht. Anschließend sitze ich wie ein Kaninchen vor der Schlange und zappe zwischen Terminvereinbarungsorten hin und her. Ich habe Glück, ich erwische einen Termin am 8 Februar 2018, den jemand anderes abgesagt hat.

Arbeit 10 /Arbeit 11/ Arbeit 12

Meine Gäste bringen Milchreis mit. Z. hat eine neue Zahnspange und kann schlecht kauen. Der Kakao kocht über. Ich bin schuld. Z. behauptet, sie sei schuld, stimmt aber nicht. Z. hat versucht, den Topf auf neben die Flamme zu ziehen und gemeinsam haben wir den Kakao in der Küche verteilt, weil ich auch meine Hand am Topf hatte. J. eilt herbei und im Sprachgewirr komme an den Rand meiner Belastbarkeit, aber es ist trotzdem lustig. Kann also auch Spaß machen, wenn man die Küche mit Kakao vollgießt :-). Das ist trotzdem keine Handlungsempfehlung.

Wir trinken die Reste und reden über Feste, besonders über Weihnachten. Baum, Kerzen, schön…

Im Profil von I. aus Syrien: „Ich weiß nicht, wer unser Land verkauft hat, aber ich weiß, wer den Preis dafür zahlt“

Arbeit…

Clara ist krank. Die anderen Ratten kümmern sich um sie, aber ich fürchte, ich werde Clara bald verlieren. Doch heute frisst sie Milchreis und guckt krank, aber glücklich.

Der Tag ist beinahe zur Ende. Einige Collageteile habe ich hier nicht erwähnt.

Zum Schluss:

Über den Verbleib des Gedichts an der Hauswand wird jetzt abgestimmt. Schlimmer gehts nimmer, das ist meine Meinung dazu. Demokratie ist merkwürdig. KLICK

Ferdinand ist geschützt – er darf nicht mehr geschossen werden – KLICK

 

 

 


Bio-Bananen

Einkaufen mit P.

P. liebt Bio. Vegetarier ist er sowieso. Männer in seinem Alter sind gewöhnlich keine Vegetarier – aber er ist einer.

Er kauft also Bio-Gurken (2 Stück)  und Bio-Bananen.

Ist das jetzt gesund, also gesünder als normale Bananen und Gurken, frage ich.

Natürlich, behauptet er: Die Herstellungsweise ist eine ganz andere. Das ist auch für die Umwelt besser.

Jedenfalls kosten die Bio-Bananen ungefähr das Doppelte der Normalo-Bananen und bei die Gurken werden auch mindestens 80 Prozent mehr fällig.

Seine Bananen und die Gurken sind in Plastik eingeschweißt…

Ich kaufe die Normalo-Bananen und eine Normalo-Gurke. Vermutlich alles mit Pestizid-Unterstützung hergestellt. Aber ohne Plastik-Mantel.

So tut jeder von uns sein Bestes zur Zerstörung der Welt.

 


Und niemals vergessen…

Und niemals vergessen: „Du bist ewig für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.“

KLICK


Notizen in mehreren Akten – Nichts ist sicher – 3. Akt

Die Tatsache, dass nichts sicher ist, bestimmt das Bewusstsein vieler Menschen. Unsicherheit und Angst sind oft das Ergebnis.

Und die Unsicherheit und Angst sind so dominierend im Leben großer Teile der Bevölkerung, dass sie viele Entscheidungen vor allem unter dem Einfluss dieser Gefühle treffen.

In diesem Deutschland, in dem die Tatsache, dass es sich um eine Klassengesellschaft handelt, gern unter den Teppich gekehrt wird, als seien die Klassen verschwunden, ist die Angst „abzurutschen“ in Armut – in „prekäre Verhältnisse“ – groß. Das Reproduzieren dieser Ängste gehört zum System.

Diedier Eribon beschreibt sehr treffend: Das, was immer gern als Prekariat bezeichnet wird, ist nichts anderes als die Arbeiterklasse.

Der Lesende

Der Lesende

Die Angst vor totaler Armut und totalem Verlust der Kontrolle über das eigene Leben, die ist oft so groß, dass sie die Menschen beinahe vollständig lähmt, sie zu willfährigen, aber auch verzweifelt wütenden Untertanen des Systems macht – dem sie sich dann allerhöchstens am Stammtisch, mit gebrülltem Hass oder durch eine Wahlentscheidung entgegenstellen.

Nichts ist sicher: Nicht der Arbeitsplatz, nicht das Einkommen, nicht die Wohnung. Nicht die Beziehung, nicht einmal auf das Wetter ist wirklich Verlass. Jahrhundert-Sturm, Jahrhundert-Dürre, Jahrhundert-Überschwemmung.

Die meisten Menschen wünschen sich aber Geborgenheit und Sicherheit, selbst diejenigen die abenteuerlustig und verwegen durch die Welt ziehen. Aber Sicherheit gibt es nicht. Wir leben tatsächlich in unsicheren Zeiten.
Risiken werden von vielen vermieden, wenn sie vermeidbar sind oder vermeidbar scheinen. Versicherungen profitieren vom Sicherheitsbedürfnis und von Menschen, die das Kleingedruckte nicht lesen. Nichts ist sicher und gegen die meisten Risiken kann man sich nicht vesichern. (Heute gehört: Berufsunfähigkeitsversicherungen lehnen die Leistung in 60% der Fälle ab und nur 5 % der Betroffenene klagen!)

Kinder sind ein Armutsrisiko, aber auch die nicht planbaren Lebensereignisse: das Krankwerden, die Behinderung oder der Zerfall der Familie, Stürme des Lebens ebenso wie die der Natur.

Ein weiteres großes Armutsrisiko ist mangelnde Bildung, aber Bildung ist teuer. Wer heutzutage in eine Prekariatsfamilie hineingeboren wird, hat beinahe keine Chance auf irgendeinen Aufstieg. Wenn schon im Kindergarten die Kurse Geld kosten und die Eltern andere Prioritäten setzen (oder setzen müssen) ist der Weg zum „Klassenerhalt“ vorgezeichnet.

Mit sinkendem Einkommen, schwindet aber auch die Sicherheit, wächst die Unzufriedenheit – vor allem in Ländern, in denen „Geld die Welt regiert“.

Eine EU, deren neoliberales Konzept die Nationalstaaten zwingt, „Arbeitsmarktreformen“ durchzuführen, die die Unsicherheit und Angst verstärken, so eine EU muss den ohnehin Gebeutelten als Feind erscheinen.

Auch insofern war der BREXIT ebenso vorhersehbar wie das Erstarken solcher Parteien wie der AFD.

Weder Pulse of Europe noch DiEM25 sind für die Masse der unterdrückten und prekarisierten Menschen ein Halt, eine Alternative.

Zusätzliche Komponente bei den Ostdeutschen – das traumatische Erlebnis, dass selbst sicher Geglaubtes quasi von heute auf morgen verschwunden sein kann. Die Erzählungen über Bombenalarm und Krieg, die Erlebnisse im Faschismus wurden von der ersten Nachkriegsgeneration als persönliche Mahnmale wie Muttermilch eingesogen und blieben auf Dauer verinnerlicht.

Ebenso hat die Generation der ersten Nachwendekinder der Ostler die DDR – deren Angebote an soziale Sicherheit – und den Zusammenbruch des Staates im Kopf sowie die versuchte völlige Auslöschung einer positiven Erinnerung an die DDR durch das heutige System. Jene mehr, die „zu Hause“ geblieben sind, als diejenigen, die sich auf in den Westen – für ein besseres Leben – machten.

Die Gesellschaft als Ganzes in den Blick nehmen, wie es der Soziologe Didier Eribon für die Linken in Frankreich fordert, ist auch in Deutschland notwendig.

Die Partei die LINKE hat vergessen, sich rechtzeitig ehrlich zu machen – das ist im Westen nicht so problematisch, im Osten unverzeihlich.

Fortsetzung folgt.


Oder

Oder

Oder

Immer wieder zieht es mich dorthin – Oder – das ist mein Fluß der Hoffnung – überwindbare Grenze.


Für die Ohren und mitten ins Herz

Märchentage

Märchentage

Schaut nur, die kleine Leseratte hat Flügel und der Kater ist vor ihr auf die Knie gefallen!

 

„Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich.“
(Aristoteles)

Aristoteles musste schon damals den Konjunktiv wählen und heute herrscht die Liebe immer noch nicht, sie hat es schwer wie eh und je. Aber wenn man von ihr erzählt, dann beginnen die Menschen zu träumen…

Im schönen Puttensaal der Luisenbibliothek hörten wir heute Märchen und Musik aus selbstgebauten Flöten, Zeit zum Besinnen, Träumen, Zuhören…

Ein Märchen erzählte von Schwänen und der großen Kraft der Liebe. Es endet etwa so: Das Mädchen, das eigentlich ein Schwan ist, sieht den in den Süden fliegenden Vögeln sehnsuchtsvoll hinterher – hat aber ihr eigenes Leben als Schwan und ihren Liebsten längst vergessen. Auch die Rufe der Eltern und Geschwister, doch mitzukommen hört sie zwar, aber sie sieht ihnen nur hinterher. Als jedoch der Liebste sie ruft, geht sein Ruf mitten ins Herz und sie legt wieder ihr Schwanenkleid an, verlässt den Jäger, mit dem sie lebt und fliegt mit dem Liebsten davon.

Vielen Dank an die, die uns Geschichten erzählt und musiziert haben.

Und ein Dankeschön an den Kuchenbäcker, der Kuchen hat allen geschmeckt.

www.bambusfloetengil.de

Märchen und Musik

Märchen und Musik